Verwirrt? Marmelade, Konfitüre, Fruchtaufstrich

Verwirrt? Marmelade, Konfitüre, Fruchtaufstrich

Verwirrt? Marmelade, Konfitüre, Fruchtaufstrich

Ursprünglich stammt der Begriff Marmelade vom Portugiesischen Wort "marmelo" für die Quitte. Schnell bürgerte sich der Name für Früchte ein, die mit Zucker eingekocht wurden. Besonders beliebt war das in Großbritannien, wo man vom 18 Jahrhundert an Orangen einkochte. Und überall in Europa wurden so alle möglichen Früchte veredelt.

In diesem Jahrhundert bemühte sich die Europäische Union, klare Verhältnisse zu schaffen und eindeutige Namen für verschiedene Produkte vorzuschreiben. Die Briten nutzten dabei ihren Einfluss um den Begriff "Marmelade" für ihre geliebte Orangenmarmelade zu reservieren. Dank der Konfitürenverordnung dürfen daher nur noch süß eingekochte Zitrusfrüchte wirklich auch als Marmelade verkauft werden.

Und wie ist das mit der Konfitüre? Laut Konfitürenverordnung müssen in Konfitüre mindestens 60% Zucker enthalten sein. Das war uns zuviel - schließlich soll die Frucht bei all unseren Produkten im Vordergund stehen. Bei unseren "Fruchtaufstrichen" verzichten wir deshalb auf diesen Begriff und damit finden die engen Regeln der Konfitürenverordnung keine Anwendung.

Trotzdem können Sie sicher sein: Wir verarbeiten nur die angebenen Zutaten - in der Regel nur Früchte, Zucker und Pektin (ein Geliermittel das aus Äpfeln gewonnen wird). Und den Fruchtgehalt können Sie jederzeit sehen - er steht immer in der Zutatenliste verzeichnet, und liegt bei uns meist bei 66%. Vergleichen Sie das ruhig mal mit anderen.